Das Unabhängige FilmFest Osnabrück, für das ich als Organisationsleiter arbeite, hat erste Programm-Höhepunkte bekannt gegeben:

Im Oktober ist zum 30. Mal FilmFest-Zeit in Osnabrück: Vom 7. bis 11. Oktober präsentiert das Unabhängige FilmFest Osnabrück herausragende Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme des Jahres, die sich gesellschaftlich engagieren und zugleich für beste Kino-Unterhaltung sorgen. Die meisten Filme laufen als Osnabrücker Premieren in Anwesenheit der Regisseure, Darsteller und Produzenten, die ihre Werke mit dem Publikum diskutieren. Am 11. Oktober werden die Preisgewinner ausgezeichnet – im letzten Jahr gewannen „Timbuktu“ den Friedensfilmpreis Osnabrück und „Der Junge und die Welt“ den Filmpreis für Kinderrechte.

Auch in diesem Jahr werden erneut Arthouse-Höhepunkte gezeigt, die es im üblichen Kinoprogramm nicht zu sehen gibt: So zum Beispiel der visuell brillante Thriller „Body“ aus Polen über geheimnisvolle Vorkommnisse in einer Magersucht-Klinik oder das explosive Gesellschafts-Drama „The Tribe“ aus der Ukraine. Mit „Babai – Mein Vater“ wird ein bildgewaltiges Flüchtlings-Drama aus Mazedonien präsentiert, und die faszinierende Dokumentation „Dreamcatcher“ der früheren Friedensfilmpreis-Gewinnerin Kim Longinotto wirft einen berührend intimen Blick in das Leben einer Prostituierten in Chicago. Mit besonderer Spannung wird die neuste Arbeit des Nachwuchsregisseurs Tim Ellrich aus Osnabrück „Die Badewanne“ erwartet, der auf dem FilmFest seine Uraufführung erlebt. Eröffnungsfilm ist „Alki Alki“, der neue Film von Axel Ranisch, der 2013 mit dem Christian Steiffen-Film „Ich fühl mich Disco“ den Publikumspreis gewonnen hat.

Neben einer Sonderfilmreihe zum Stadt-Thema „Garten“ und einer Rückschau auf 30 Jahre Unabhängiges FilmFest Osnabrück bietet das Rahmenprogramm unter anderem einem Kurzfilm-Event für die ganz Kleinen, einen kultigen Filmabend „50 Jahre Super 8“ sowie Sondervorführungen in Kinos des Landkreises. Filmbegeisterte Jugendliche können sich als „FilmFest-Reporter“ für einen Filmpraxis-Workshop bewerben und während des Festivals eigene Kurz-Dokus drehen, die dann online veröffentlicht werden. Das vollständige FilmFest-Programm wird Ende September bekannt gegeben.

 

7.-11.10.2015, Filmtheater Hasetor,

Lagerhalle, Haus der Jugend, Filmpassage

www.filmfest-os.de

Die Höhepunkte:

FilmFest-Eröffnung mit Eröffnungsfilm „Alki Alki“ (Deutschland 2015) in Anwesenheit von Axel Ranisch
7.10.2014, 1930 Uhr

Special Gala – 50 Jahre Super 8

9.10.2015, 22 Uhr

UFOlinos – Kurzfilme ab 4 Jahren

11.10.2014, 1530 Uhr

Preisverleihung
11.10.2014, 20 Uhr

Foto: „Alki Alki“, missingFILMs